Krokodil T-Shirts

Inzwischen habe ich auch die Krokodil T-Shirts fertig, auch wenn es diesmal nicht so gut geklappt hat, wie ich vorher dachte. Das Ergebnis sieht zwar ziemlich gut aus, aber die Arbeit die drin steckt ist sehr viel größer, als sie hätte sein müssen.

Deshalb hier die Fehler, die ich gemacht habe und aus denen ich hoffentlich für die Zukunft lernen kann. Und wer grade anfängt ist schon mal gewarnt, wozu Unachtsamkeit führen kann.

  1. T-Shirt Ärmel nicht falscherum annähen!
  2. einen guten Nahttrenner verwenden, und auf der richtigen Seite auftrennen
  3. den Ärmel nicht in den Halsausschnitt nähen, selbst wenn er diesmal richtigrum ist
  4. beim Schnittmuster für den Kinderärmel die richtige Größe verwenden

Und ja, diese Tipps werden die meisten wohl nur zum Augenrollen bringen, aber genau das ist mir beim großen T-Shirt wirklich passiert. Ich war unachtsam, dann genervt und dadurch noch unachtsamer. Inzwischen amüsiere ich mich darüber was für einen Blödsinn ich da gemacht habe aber in dem Moment war ich nur frustriert. In Zukunft werde ich auf jeden Fall mehr als einmal gucken, ob ich die richtige Seite und den richtigen Ort zum Nähen erwischt habe 😉

Nach all dem Ärger sehen die T-Shirt aber trotzdem sehr gut aus und werden am Wochenende das erste mal partnerschaftlich getragen. Worauf sich hier schon alle freuen.

Weil ich den Stoff so toll finde möchte ich euch auf jeden Fall darauf hinweisen, dass ich den über Meterwerk gefunden habe. Von der selben Seite ist auch der passende graue Bündchenstoff, den ich nur für den Halsausschnitt verwendet habe. Die Ärmel und der untere Saum sind nur umgenäht.

Die T-Shirts selber habe ich ohne Schnittmuster gemacht, da ich kein Freebook gefunden habe in den jeweiligen Größen. Dafür habe ich einfach vorhandene T-Shirts verwendet, von denen ich wusste das sie passeen. Die Ärmel des großen T-Shirts habe ich improvisiert und von den Kinderärmeln hatte ich zum Glück noch eine Vorlage von einem Bodyfreebook, die ich verwenden konnte.

Wie näht ihr? Kauft ihr die Schnittmuster? Ich habe bisher kein Geld dafür ausgegeben, da ich nicht sicher war, ob ich regelmäßig nähen werde. Vielleicht ändert sich das ja in Zukunft.

Der erste große Nähtag

Mein erster großer Nähtag mit einigen Erfolgen ist jetzt schon ein wenig her und heute finde ich die Zeit darüber zu schreiben. Ich habe an dem Tag erst eine Hose nach einem Freebook genäht und dann einen Pucksack. Als meine Tochter den Pucksack gesehen hat wollte sie so einen Rock. Ja eine gewisse Ähnlichkeit ist da schon zu erkennen 😉

Also habe ich am Abend als sie im Bett war mich hingesetzt und ohne Schnittmuster versucht einen einfachen Rock zu nähen. Der ist garnicht so schlecht geworden fürs erste mal ohne Anleitung.

Rock mit Ankern und hellem Bündchen

Er ist noch etwas zu groß für sie, da ich noch nicht so ganz sicher bin mit den Berechnungen beim Bündchenstoff, aber so wird sie einfach reinwachsen und kann ihn im Sommer gut tragen.

Dadurch, dass die Hose und der Pucksack trotz leichter unperfektion ziemlich gut und auf jedenfall nutzbar geworden sind habe ich mich ein paar Tage später noch an einen Body gewagt. Wieder aus dem selben Stoff, da ich damals so motiviert war und ihn in Massen gekauft habe. Hier kommen jetzt erstmal die Bilder meiner Näherfolge, auf die ich als Anfängerin wirklich wirklich stolz bin!

Da mich das ganze motiviert, werde ich wohl als nächstes mich an Tshirts versuchen. Ich habe auf Wunsch meiner Tochter schon einen coolen Stoff mit Krokodilen gekauft mit dazu passendem Bündchen. Dann bekommen sie und mein Mann in den nächsten Wochen Krokodil-T-shirts im Partnerlook. Ich bin sehr gespannt wie gut mir das gelingt!

Zweite Näharbeit

So… nachdem ich in den letzten wochen viel Zeit mit meinem politischen Engagement verbracht habe, konnte ich heute das erste mal wieder nähen. Da ich durch die Uhrzeit nicht mehr so viel konzentration hatte, wollte ich nichts Neues mehr probieren, und nur mein bisheriges Wissen auffrischen.

Meine Tochter wünscht sich eine Monster-Mütze. Sie steht zur Zeit sehr auf Monster in allen Farben und Formen. Den Stoff dazu hatte ich schon ganz zu Anfang geholt, da mir klar war, dass sie ihn lieben würde. Ich hatte nur kein Schnittmuster in der richtigen größe, da das Buch, mit dem ich lernen will nur die Größen für Erwachsene enthält. Ich habe also die ungefähren Verhältnisse von Kopfmaßen und Schnittmuster berücksichtigt und eines für meine Tochter gefertigt. Die Mütze ist heute Abend noch fertig geworden und mein Mann wünscht sich leider auch noch eine von mir, da er seine in der Bahn verloren hat und sie bisher nicht wieder aufgetaucht ist. Aber scheinbar bekomme ich die Mützen inzwischen ganz gut hin, oder was meint ihr?

Weiße Mütze mit bunten Montern

Erster Nähversuch

graue Mütze mit Gummizug

Kurz vor Weihnachten habe ich meinen ersten Nähversuch seit Ewigkeiten gestartet. (Und damals konnte ich es auch schon nicht 😉 ) Ich wollte euch an meinem DIY Projekt einer Beany Mütze teilhaben lassen. Mit dem Endergebnis bin ich ziemlich zufrieden und das Geschenk ist sehr gut angekommen 😀

Um mit dem Nähen wirklich zu starten habe ich mir aus der Bücherhalle einige Bücher (5 oder 6) zum Thema Nähen ausgeliehen. Zwei davon habe ich durchgelesen und finde eins davon ziemlich gut von den Projekten her. Das hat übrigens auch die Anleitung für die Beany Mütze enthalten. Auch wenn Nähen mit Jersey erst viel später kommen sollte habe ich es als erstes Projekt gewählt. Das Buch heißt „Nähen für absolute Anfänger“ und wird mich hoffentlich weiterbringen.

Aufgeschlagenes Buch, offenes Schnittmuster und Telegrammpapier um das Schnittmuster abzuzeichenen und auszuschneiden

Das erste Problem, das auftauchte war, dass ich kein Pauspapier hatte, um das Schnittmuster zu übertragen. Zum Glück hatte ich noch einen alten Block mit Telegrammpapier, der genauso gut funktionierte, nachdem ich zwei Blätter zusammengeklabt hatte.

Dadurch konnte ich das Schnittmuster abzeichenen, in der Größe von der ich gehofft hatte, dass es die richtige war, und danach ausschneiden. Die nächsten Schritte waren mit Stoff richtig legen und Schnittmuster befestigen zwar relativ leicht, dank langer Stoffbahn aber doch zeitintensiver als gedacht. Auch beim Stoffschneiden hat man gesehen, dass ich Anfängerin bin, da ich trotz Warnungen aus dem Buch nicht mit einer Stoffschere gearbeitet habe. Das werde ich in Zukunft definitiv ändern!

Danach musste ich erstmal eine Weile mit der Nähmaschine kämpfen. Diese habe ich von meiner Oma bekommen, weil sie sie nicht mehr nutzt. Bisher hat allerdings nur mein Mann damit gearbeitet. Faden richtig einlegen, Unterfaden einsetzen und hochziehen und richtige Nadel einsetzen habe ich mit etwas Probieren und ein paar Youtube Videos doch irgendwann geschafft. Dann kam das nächste Problem. Da die Nähmaschine schon alt ist habe ich keine Anleitung dazu gefunden und wusste daher auch nicht, welcher Stich der richtige für Jersey Stoffe ist. Also habe ich den Verschnitt genutzt um etwas rumzuprobieren. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass ich wohl doch nicht alles richtig gemacht habe und das Einfädeln ging von vorne los…

Aber zum Glück habe ich es irgendwann doch noch geschafft und konnte die Mütze fertig nähen. Da mir das geplante graue Garn ausging habe ich nachher ein gelbes für den Rand genommen, was jetzt wirklich cool aussieht!

Und damit habe ich eine in meinen Augen ganz schön coole Mütze genäht. Dabei bin ich zwar mehrfach fast verzweifelt, aber nie komplett. Und ich werde mich im neuen Jahr, mit mehr Zeit, hoffentlich ans nächste Nähprojekt machen. Aber bis dahin sind auch noch einige politische Aufgaben zu erledigen.

Hier sieht man die Mütze von hinten, da dort ein Hutgummi eingezogen ist, die der Mütze die Beanyform verpasst. Hätte ich den Blog wärend des Nähens geschrieben würde wohl sehr viel mehr Panik und Verzweiflung zwischen den Zeilen stecken, aber jetzt mit etwas Abstand konnte ich es ganz gut zu Papier bringen.

Ich hoffe es hat euch gefallen, und freue mich, wenn ihr mal wieder auf meiner Seite vorbeischaut!